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Schadensersatz und Schmerzensgeld vom Arzt oder Krankenhaus

Ihr Patientenanwalt hilft Ihnen bei Behandlungsfehlern durch Arzt oder Krankenhaus

Liebe Mandanten,

liebe Patienten,

 

in unserem Fachgebiet Verkehrsrecht, haben wir es oft mit schweren Verletzungen in Folge von Unfällen zu tun. Da wir uns für die Bezifferung eines angemessenen Schmerzensgeldes mit den ärztlichen Behandlungen und den medizinischen Sachverständigengutachten auseinandersetzen müssen, ist ein medizinisches Grundverständnis unabdingbar. Und da wir dies nun einmal über die Jahre erworben haben, liegt es nahe, mit unserem Wissen auch Opfern von Behandlungsfehlern zu helfen.

 

Beim Behandlungsfehler sprechen die Ärzte wohlklingend vom Kunstfehler, als seien Sie ein Glückspilz, der einem Künstler als Muse dienen durfte. Wir sagen: Kunst ist Geschmackssache, Medizin nicht!

Daher nennen Patienten einen Behandlungsfehler eher Ärztepfusch. Denn wenn eine Behandlung nicht dem Standard der Medizin entspricht und Sie dadurch eine Körperverletzung erleiden, kann man die ärztliche Behandlung wohl nur als Pfusch bezeichnen, oder?

Sie sehen, wir sind auf Ihrer Seite! Und glauben Sie uns, wir versuchen keine Kunststücke. Wir bringen Ihr Recht auf den Punkt!

Wir kämpfen für unsere Mandanten im Arzthaftungsrecht, also für geschädigte Patienten, genauso um ein angemessenes und möglichst hohes Schmerzensgeld, wie wir es auch im Verkehrsrecht nach Verkehrsunfällen mit Personenschäden gewohnt sind!

 

Der Anspruch auf Schmerzensgeld steht neben dem Anspruch auf Schadensersatz. Zum Schadensersatz nach einem Behandlungsfehler gehört zum Beispiel der Verdienstausfall für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit. Bei langwieriger Erkrankung oder bleibender Beeinträchtigung und Behinderung (Amputation, Erblindung usw.), kommt es oft genug auch zu Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber. Hier zahlt sich aus, dass wir eine spezialisierte Fachanwältin für Arbeitsrecht in unseren reihen haben. 

 

Es gibt auch Pechvögel, die sich aufgrund eines Verkehrsunfalls in ärztliche Behandlung begeben und dann dort Opfer von Ärztepfusch werden. 

Ein Beispiel: Beim Unfall ziehen Sie sich ein gebrochenes Bein zu. Hierfür haftet der Unfallgegner. Wenn das Bein dann aufgrund einer ärztlichen Fehlbehandlung amputiert werden muss, so haftet nach wie vor der Unfallgegner, weil Sie ja ohne den Unfall gar nicht in die Finger des Arztes geraten wären. Der Arzt selbst jedoch haftet, weil er die von ihm zur Kunst erhobene Behandlung verpfuscht hat Sie zum Opfer eines Kunstfehlers gemacht hat.

 

Der Arzt als ungeschickter Künstler haftet also zum Teil neben dem Unfallgegner. Aus rechtlicher Sicht ist das sehr spannend, denn die fehlerhafte ärztliche Behandlung ist zum einen Schadensfolge des Unfalls, also dem Unfallgegner zuzurechnen und andererseits dem Arzt als Erstverursacher des Behandlungsfehlers. Der Arzt haftet dann natürlich nicht für die primär durch den Unfall zugefügten Schäden, also den Blechschaden und die unmittelbaren Schmerzen. Aber für alle Sachschäden und Personenschäden, die in Folge der ärztlichen Behandlung eintreten, haftet er voll. Und neben dem Arzt haftet das Krankenhaus, bzw. der Krankenhausträger (also quasi der Inhaber des Krankenhauses).

Ärzte und Krankenhäuser sind ausreichend versichert, so dass sich in der Regel auch Ansprüche in Millionenhöhe durchsetzen lassen.

 

Es ist möglich, dass wir uns für den Patienten erst mit dem Unfallgegner und dann mit dem Arzt oder dem Krankenhaus auf eine Entschädigung vergleichen. Unter dem Strich kommt denn ein höheres Schmerzensgeld heraus.

Das mit dem Unfall und dem Bein ist natürlich Mist! Aber die rechtliche und wirtschaftliche Folge ist spannend, oder? Und hier brauchen Sie Anwälte, die diese Zusammenhänge verstehen und beides können, Verkehrsunfallrecht und Arzthaftung für Patienten. Voila!

 

Sie fragen sich womöglich, warum wir keine Fachanwälte für Medizinrecht sind (die gibt es nämlich auch, was wir Ihnen natürlich nicht verschweigen wollen). Das hat im wesentlichen zwei Gründe.

 

Zum einen beschäftigt sich das Medizinrecht nicht nur mit dem Arzthaftungsrecht, sondern vorwiegend mit anderen Themen rund um die Medizin. Es geht um die Finanzierung von Krankenhäusern, Bugetierung, Verträge betreffend ärztlicher Kooperation, Krankenversicherungsrechtliche Fragen usw. Das Arzthaftungsrecht ist nur ein sehr kleiner Teil des Medizinrechts. Innerhalb des Arzthaftungsrechtes widerum haben wir uns auf die Vertretung der Patienten spezialisiert. Daher ist das Medizinrecht als Ganzes für uns - und für Sie - uninteressant.

 

Zum zweiten wollen wir auch nicht die typische Haltung der Fachanwälte für Medizinrecht einnehmen. Denn diese betrachten das Mandat immer zunächst von der medizinischen Behandlung aus, machen also die Behandlung zum Problem. Wir dagegen gehen von Ihrem Schaden, Ihrem Leid, also der Folge der fehlerhaften ärztlichen Behandlung aus. Kurz gesagt: Wir interessieren uns für Sie, Medizinrechtler für den Arzt.

Wir haben uns daher innerhalb des umfassenden Fachgebiets des Medizinrechts auf das Arzthaftungsrecht und hierin wiederum auf die Vertretung geschädigter Patienten spezialisiert. Ist die Fehlbehandlung in Folge eines Verkehrsunfalls erfolgt, steht Ihnen ergänzend ein Fachanwalt für Verkehrsrecht in unserer Kanzlei zur Seite. Gibt es nach der Fehlbehandlung Probleme mit dem Arbeitgeber, können Sie auf die Kompetenz einer Fachanwältin für Arbeitsrecht vertrauen. Und wenn, was leider auch vorkommt, die Familie an den Folgen eines Unfalls oder eines Ärtztepfusch zerbricht, stehen wir alle Ihnen als Fachanwälte für Familienrecht zur Seite. 

Egal, ob Sie Opfer eines Behandlungsfehlers ohne vorangegangenen Verkehrsunfall geworden sind, oder Opfer eines Kunstfehlers, eines sogenannten Ärztepfuschs, sind Sie bei uns auch genau richtig.

Haben Sie Fragen? Dann profitieren Sie doch einfach von unserem guten Ruf. Die Telefonnummern finden Sie oben links.

 

Mit herz­li­chen Grü­ßen

Ihre Rechts­an­wäl­te in Marl und Dors­ten

Fach­an­wäl­te für Fa­mi­li­en­recht, für Ver­kehrs­recht und für Ar­beits­recht

Behandlungsfehler, Ärztepfusch, Kunstfehler

Wieviel Schadensersatz und Schmerzensgeld steht Patienten zu?

Schwer geschädigte Patienten sind leider keine Seltenheit. Wir helfen Ihnen zu nachzuweisen, dass Ihre Schäden auf einen Behandlungsfehler vom Arzt oder im Krankenhaus zurückzuführen ist und setzen Schadensersatz und Schmerzensgeld für Sie durch.

Eines ist klar: Geht es nach den Ärzten, die Kunstfehler begangen haben, gibt es nicht viel Schmerzensgeld. Geht es nach den Patienten, die Opfer von Ärztepfuch geworden sind, sehr viel. Wir stehen auf der Seite der Patienten!

 

Die in Deutschland ausgeurteilten Schmerzensgelder sind unseres Erachtens noch immer viel zu gering. Wir kämpfen in jedem Fall für ausreichend hohes Schmerzensgeld!

Zur Zeit liegt nach der Rechtsprechung die Höhe des maximalen Schmerzensgeldes (für von Geburt an schwerst behinderter Kinder) bei etwa 650.000,- €.

Der Schadensersatz, der neben dem Schmerzensgeld beansprucht werden kann, ist dagegen auch in Deutschland in unbegrenzter Höhe denkbar.

Wenn zum Beispiel die Schwerbehinderung eines Kindes auf einen Behandlungsfehler bei der Geburt zurückzuführen ist und die Behinderung dazu führt, dass das Kind niemals eine Erwerbstätigkeit aufnehmen kann, so ist ihm der auf Lebzeiten entstehende Verdienstausfall zu erstatten.

Schon bei der Annahme eines nur geringen Einkommens, kommt schnell ein Betrag von über 1 Mio. € zusammen. Sind beide Eltern (und gegebenenfalls die Geschwister) Aklademiker, wird auch für das behinderte Kind ein entsprechendes Akademikereinkommen zu Grunde gelegt. Bei einem Jahreseinkommen von z. B. 120.000,- € kommen bei einer vierzigjährigen Karriere knapp 5 Mio. € allein an Verdienstausfall zusammen.

Zusammen mit allen weiteren denkbaren Schadensersatzpositionen und dem Schmerzensgeld, kann es also auch in Deutschland Gesamtentschädigungen von mehreren Millionen Euro geben.

 

 
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